Am 2. Februar kam das INGRAIN-Konsortium zu einem Strategietreffen am Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Weiterentwicklung der Verstetigungsstrategie des Bündnisses.
Zu diesem Zweck wurde eine systematische Bedarfserhebung entlang der gesamten Wertschöpfung durchgeführt:
- Welche primären Rest- und Nebenströme werden in Zukunft benötigt?
- Welche Aufbereitungsprozesse sind erforderlich?
- Welche Produktionsverfahren sind notwendig, um daraus neue, marktfähige Produkte aus Reststoffen zu entwickeln?
Betrachtet wurden diese Fragen gemeinsam für alle drei Innovationsstränge – Lignocellulose, Pilze und Insekten – und das mit einem klaren Anspruch: durch neue Impulse eine branchenübergreifende, nachhaltige und zirkuläre Wirtschaftsregion im Kreis Heinsberg aufzubauen.
Die Ergebnisse des Treffens werden aktuell ausgewertet. Dadurch wird die Grundlage für eine Stakeholder- und Geschäftsmodell-Analyse sowie die Konsolidierung eines INGRAIN Business Model Canvas geschaffen. Somit entsteht eine solide Basis, um den Kreis Heinsberg als Modellregion für eine branchenübergreifende Circular Economy in den Bereichen Textil, Agrar und Lebensmittel zu etablieren.
